PTFE-Fasern werden im Allgemeinen nach zwei verschiedenen Verfahren hergestellt. Das erste Verfahren ist das Matrixspinnen, bei dem runde, braune Fasern entstehen. Das zweite Verfahren, die Pastenextrusion, erzeugt ein flaches, weißes Endprodukt. Im Allgemeinen weisen Fasern, die durch Pastenextrusion hergestellt werden, eine höhere Zähigkeit auf.
PTFE-Filamente sind faserbasiert und zeichnen sich durch gute Hitzebeständigkeit, chemische Stabilität, hohe Zugfestigkeit, geringe Schrumpfung und hervorragende Abriebfestigkeit aus. Sie können zu verschiedenen Arten von Hochleistungsnetzen, Geweben, Nähgarnen, Zahnseide, Membranstrukturen und anderen Produkten verarbeitet werden. Dank ihrer überlegenen Leistung sind sie ideal für den Einsatz.
PTFE-Filamente eignen sich zur Herstellung von Grundgeweben für Filtermaterialien, können zu Nähgarnen für Filterbeutel verarbeitet und zu Zahnstocherfäden gedreht werden. Eine weitere wichtige Anwendung ist die Herstellung von Ionenmembransubstraten für die Chloralkali-Technik durch Weben. Der Sauerstoffgrenzwertindex von PTFE-Langfaserprodukten liegt bei 0,98, und die Festigkeit ist hoch. Bei linearen Dichtewerten von 200, 400, 450 und 500 Denier beträgt die entsprechende Festigkeit 8,5, 16, 18 bzw. 20 N. Die Zugfestigkeit beträgt bis zu 4 gf/den und ist damit mit dem hohen Niveau ausländischer Unternehmen vergleichbar. Die chemischen und physikalischen Eigenschaften von PTFE-Langfaserprodukten sind besonders stabil.